Ergebnisse

Bisherige Beiträge  
Heilwirkung des Laufsports Sport und Krebs
  Bewegung und seelische Gesundheit
  Der Blick ins Gehirn - Gangforschung mit funktioneller Magnetresonanz- tomographie
  Mathematik und Sport
  Lauftraining auf der internationalen Raumstation ISS
  Laufen für Wohlbefinden und Fitness
  Neurobiologie des Extremsports
  Fördert Bewegung die Denkfähigkeit?
  Laufen macht schlau!
  Ausdauertraingslernmodul
  PAPI bringt Bewegung in die Schwangerschaft
  Sport und psychische Gesundheit
  Lokomat - Fortschrittliche Gangtherapie
  Bewegungstherapie bei Diabetes mellitus Typ II
  Ausdauersport in der Migränetherapie
  Ernährung bei einem Extremausdauerwettkampf
  Weltraumexperiment ThermoLab
  Cerebrologie – ein neues Fachgebiet
  Spiroergometrie zur Ausdauerleistungsdiagnostik
  Regeneration im Leistungssport
  Stellenwert körperlichen Trainings bei der aktuellen Therapie koronarkranker Diabetiker
  Laufen und die sehr positiven Effekte auf den Fettmetabolismus und der Vermeidung der Arterosklerose
  Möglichkeiten von Sport bei Patienten mit Tumorerkrankungen
  Projekt: Brain Function, Cognitive Performance and Physical Exercise
  Zur Bedeutung der Bewegungsförderung für Kinder im Grundschulalter
  Körperliches und kognitives Training exekutiver Funktionen in Kindergarten und Schule
  Körperliche Aktivität, Bewegung, Sport, Prävention und Therapie
  Diabetes mellitus und körperliche Aktivität : Bewegung hilft am besten.
Evolutionsmedizin Das Kreuz mit dem Kreuz
Gesundheitsorientierte Unternehmen Gesund Arbeiten!
  Balanced Scorecard für das "gesunde Unternehmen"
  Bekleidung und Laufsport
  Kann betriebliches Gesundheitsmanagement die Kreditwürdigkeit von Unternehmen steigern?
Laufsport- und Bewegungskonzepte in Sozialeinrichtungen Die Evangelische Stiftung Lichtenstern
Medizinische Informatik und Gesundheit Spielend in Bewegung :: Informatik motiviert
  Dokumentations- und Überwachungssystem für medizinisches Gehtraining
  Der „Gesundheitsbrowser“ – Zusammenhänge medizinischer Begriffe werden visualisiert
  Ökonomie der Bewegung


 

Elektronische Wissensstafette

Charakteristik

Die elektronische Wissensstafette (e-Wissensstafette) ist untrennbar mit dem Lauf Heilbronn - Karlsruhe - Straßburg - Athen und seiner Botschaft verbunden. Das heißt: Die e-Wissensstafette wird parallel zum Lauf Heilbronn - Athen auch die 2.200 km zurücklegen.

Konkret heißt das: Der elektronische Rundkurs mit seinen Etappen Heilbronn - Heidelberg - Tübingen - Stuttgart - Ulm - Heilbronn (750 km) wird 3x durchquert.

Da Heilbronn Start des realen Laufes ist (20.09.2010), liegt es nahe Heilbronn auch als Startpunkt der e-Wissenstafette auszuwählen. Die weiteren Etappenorte Heidelberg, Ulm und Stuttgart sind ausgewiesene Wissensstädte, sprich medizinische und technologische Hochburgen. Da zusätzlich durch die verschiedensten aktiven Teilnehmer der e-Wissensstafette der notwendige persönliche Kontakt schon im Vorfeld hergestellt werden kann, habe ich mich für die e-Runde Heilbronn - Heidelberg - Tübingen - Stuttgart - Ulm - Heilbronn entschieden. Diese kann 3x passiert werden (je 750 km).

Auch können aufgrund der zeitlich überschaubaren Anfahrtswege viele Wissensträger selbst am Start in Heilbronn - am Startpunkt Experimenta - aktiv teilnehmen. Dies schafft dann schon im Vorfeld einen emotionalen Bezug zum Lauf selbst sowie zur e-Wissensstafette. Dieser Bezug ist sicherlich für die Qualität und Quantität der Wissensbeiträge von Vorteil.

Auf dem beschriebenen e-Rundkurs werden Wissen, Ideen, Ansätze von Experten und Interessenten verschiedenster Fachrichtungen im gegenseitigen Austausch, mittels modernster IT-Infrastrukturen, ständig generiert, aufbereitet und weiterentwickelt. Das alles findet parallel zum ursprünglichen Athenlauf, der in jahrtausendalter symbolkräftiger Kuriermanier durchgeführt wird, statt.

Im Ziel in Athen kommen dann gleichzeitig die gesammelte und aufbereitete e-Wissensstafette und hoffentlich auch ich an.

Themen

Themen der e-Wissensstafette, welche auf dem 2.200 km langen e-Parcours ständig weiterentwickelt werden, sind:

  1. Darstellung von Studien und konkreten Beispielen, wie eine dosierte Lauftrainingsgestaltung Heilwirkungen bewiesenermaßen entfalten kann. Unter anderem werden dazu auch Laufstudien hinsichtlich der Gesundheitspräventation, der Therapiepotenziale und auch Studien hinsichtlich dem Laufsport und der Ernährung erörtert. In Kurzform werden in diesem Zusammenhang auch innovative Laufbandkonzepte vorgestellt.

    Viele Studien werden durch verschiedenste Laufbandkonzepte und Laufbandvarianten mittels des

    • Analyseinstrumentariums Spiroergometrie erweitert und
    • durch Blutanalyse sowie
    • mittels neuster bildgebender Verfahren, welche molekulare Körpervorgänge aufschlussreich sichtbar machen, konkretisiert.

    Gerade in Heidelberg steht zu diesem Themencluster ein namenhaftes Expertennetzwerk quasi schon in den Startlöchern.

  2. Da gerade bei den letzten hochaktuellen Studien die enorme Heilkraft der Bewegung immer stärker zum Vorschein kommt, drängt sich in diesem Zusammenhang die Frage auf: Warum einerseits gerade ein richtig dosierter Laufsport so enorme Gesundheitspotenziale entfaltet, andererseits aber der Bewegungsmangel so krasse und fatale negative gesundheitliche Wirkungen hervorbingt. (Stichworte: Diabetes II, koronare Herzerkrankungen)

    Hinweise dazu und konkrete Handlungsempfehlungen kann das neue Feld der Evolutionsmedizin geben.
    (siehe Weltkongress der Medizin 2009 und Forschungsvorträge der 300 Jahrfeier der Charité Berlin)

    Das junge Forschungsfeld Evolutionsmedizin macht jetzt schon klar deutlich, dass unsere Organsysteme aufgrund der evolutionären Entwicklung sehr ausdauerfähig sind und wir aufgrund unseres biologischen Erbes quasi sehr bewegungs- sprich lauforientiert nicht nur sein können, sogar sein müssen! Jetzt schon nimmt beim jungen Forschungszweig Evolutionsmedizin die Heilwirkung der Bewegung eine zentrale Rolle ein. Aus diesem Grunde auch wurde das Thema Evolutionsmedizin speziell als Themencluster für die e-Wissensstafette ausgewählt.

    Von Vorteil ist es auch, dass ich selbst auch Beiträge zum Thema Evolutionsmedizin live von der Ultramarathondistanz für die e-Wissensstafette liefern kann. Aufgrund der Intensität des Laufes sind ja dadurch etliche "steinzeitliche" Bewegungsaspekte vorhanden, welche richtig reflektiert Einzug in die e-Wissensstafette finden können. (z.B. Aspekte der Thermoregulation usw.)

    Es soll in diesem Zusammenhang auch dargestellt werden, wie die in jedem von uns schlummernden Potenziale für den Ausdauersport identifiziert, aufbereitet und Schritt für Schritt positiv aktiviert werden können.

  3. Genauso wichtig wie die Generierung des fachlichen Wissens der beschriebenen Themenbereiche 1 und 2 ist es, richtige Strukturen aufzubauen und fest zu etablieren. Dadurch kann für die Heilwirkung des Ausdauersports der richtige förderliche Rahmen geschaffen werden und die Potenziale können sich endlich entfalten.

    Aufgrund der zentralen gesellschaftlichen Bedeutung der Arbeitswelt, in welche der überwiegende Teil der Bevölkerung involviert ist, kann diese eine enorme Hebelwirkung entfalten. Moderne Unternehmen sollten gerade in diesem Zusammenhang gesundheitsfördernde Strukturen nach und nach aufbauen sowohl im Sinne der Mitarbeiter als auch im wirtschaftlichen Eigeninteresse. Unternehmen können mit einem innovativen Gesundheitsmanagement mit dem Schwerpunkt auf Audauersport sogar kostengünstig wertvolle Synergieeffekte erzielen.

    Beispiele: Einführung eines geförderten Frühsports, Sportmöglichkeiten und -strukturen in der Mittagspause, Teilnahme an Firmenläufen, synergetische Verknüpfungen von Bewegung und Ernährung (z.B. Menügestaltung)

    Daraus folgt, dass nicht nur Angebote im Sinne der Mitarbeitergesundheit entstehen können, sondern zugleich stellen die verbesserte Vitalität und der verbesserte Gesundheitsstatus (z.B. weniger Fehlzeiten) einen oft stark unterschätzten und erheblichen Wirtschaftsfaktor dar.

    Zu diesem Themencluster soll konsequenterweise auch aufgezeigt werden, wie Unternehmen schon vorbildliche Gesundheitsprojekte mit dem Schwerpunkt auf Ausdauersport etabliert haben.

  4. Was natürlich für Unternehmen gilt, gilt auch im besonderen Maße für Sozialeinrichtungen und Krankenhäuser hinsichtlich gesundheitlicher Mitarbeiterpflege.

    In Sozial- und Gesundheitseinrichtungen sollen zu diesem Themencluster aber hauptsächlich best-practise Beispiele gesammelt sowie die dazu notwendigen Koordinationsschritte, hinsichtlich einer erfolgreichen Unterstützung für die jeweiligen Klientengruppen (Jugendliche, geistig behinderte Menschen usw.), erörtert werden.

    Als erstes Beispiel soll hierzu die Laufsportförderung in der Evangelischen Stiftung Lichtenstern dargestellt werden.

  5. Auch die Informationstechnik kann und darf bei der e-Wissensstafette nicht fehlen, da Sie ebenfalls wichtige Beiträge zur Gesundheit der Menschen leistet. Der Studiengang Medizinische Informatik der Hochschule Heilbronn und Universität Heidelberg bildet als ältester europäischer Studiengang dieser Art seit 1972 stark nachgefragte IT-Spezialisten für das Gesundheitswesen aus. Die Absolventen sorgen mit ihrem IT-Wissen dafür, dass kranke Menschen wieder gesund werden (z.B. durch Systeme zur Fernüberwachung des Therapieerfolgs bei Patienten oder zur Strahlentherapieplanung) oder noch besser, dass Sie gar nicht erst krank werden.

Wie gesagt zu diesen Themenclustern 1-5 wird die e-Wissensstafette auf dem Parcours Heilbronn-Heidelberg-Ulm-Stuttgart-Heilbronn 4x unterwegs sein (4x 550 km) und dies gleichzeitig zum Lauf Heilbronn-Karlsruhe-Straßburg-Athen. Natürlich kann sich jeder, auch außerhalb dieses Streckenablaufes, aktiv an der e-Wissensstafette beteiligen.

Die willkommenen fachlich qualifizierten Beiträge, Anregungen und Ansätze können dann in Heilbronn (Hochschule Heilbronn, Studiengang Medizinische Informatik) empfangen, aufbereitet und aktuell in die laufende, ständig angereicherte e-Wissensstafette eingespeist werden. Gerade die Hochschule Heibronn (Prof. Dr. Martin Haag, Fachschaft Medizinische Informatik uvm.) engagiert sich in vorbilderlicher Weise im Sinne der e-Wissensstafette. Sei es sowohl in der technischen Aufgestaltung und der ständigen Aktualisierung der Beiträge als auch mit einer Reihe von interessanten Beiträgen. Auch die Heilbronner Stimme (Herr Schaarschmidt) unterstützt sehr engagiert mit ihrem Wissen die zahlreichen notwendigen IT-Aufgaben.

Tempo der e-Wissensstafette

Das Tempo der e-Wissensstafette richtet sich nach den Beiträgen sowie dem Engagement der verschiedenen Städte. In Heilbronn wird die e-Wissensstafette nach jeder absolvierten Runde einen Stop einlegen, damit die eingehenden Beiträge und Inhalte immer wieder aktualisiert und aufbereitet werden können.

Gerade zum Schluss, abgestimmt auch zum Laufgeschehen von Jürgen Mennel, können dann die Gesamtbeiträge der e-Wissensstafette koordiniert, übersichtlich dargestellt und zusammengefasst werden.

Zielinszenierung

Bei der Abschlussveranstaltung bezüglich der e-Wissensstafette an der Hochschule Heilbronn, die parallel zum Athener Zulauf stattfindet, werden nochmals die Höhepunkte der Inhalte der e-Wissensstafette dargestellt. Im Moment des Athener Zieleinlaufes zum 2.500jährigen Marathonjubiläum erfolgt der "inszenierte Klick", mit dem die Resultate der e-Wissensstafette dann Athen erreichen.

Mit dieser Gleichzeitigkeit des Zieleinlaufes nach 2.200 km per pedes und den Resultaten der e-Wissensstafette, an den sich jeweils gegenseitig ergänzenden Schnittstellen Sport, Gesundheit und Wirtschaft, gelingt es uns eine würdige Botschaft zum 2.500 Jahre alten Marathonmythos zu vermitteln.

Die Beiträge können dann für jedermann als Impuls, Argumentationshilfe, Motivation und zur jeweiligen Weiterentwicklung dienen.

Auch kann bei der Reflexion dieser erstmalig in dieser Form gestarteten e-Wissensstafette ständig weiterentwickelt werden (Evolution der e-Wissensstafette).

Nach Athen

Die zentrale Frage nach dem Zieleinlauf könnte dann lauten:

Wie ist ein Großteil des gesammelten Wissens der e-Wissensstafette auf eine neue Art und Weise zu zentrieren?

Das heißt das Wissen ist auf eine neue Art und Weise so koordiniert zusammenzuführen, dass die daraus entstehenden zielgerichteten Potenziale auf eine geeignete Plattform fokussiert werden. Eine dabei sich gegenseitig ergänzende und verbessernde Wissensgenerierung sollte daraus erfolgen und dies auf eine spektakuläre Art und Weise.

siehe Mein Ziel: Laufband/Wissen und Laufsport - Heilprozesse - technische Energieeffizienz

Es gibt hierzu konkrete Überlegungen, die aber noch nicht spruchreif sind.