Laufband – Energieeffizienz

Zu Beginn der Laufbanddemonstration wird Jürgen Mennel auf dem Laufband locker lostraben und schon schnell wird aufgrund eines eingebauten Demonstrators im Laufschuh nutzbarer Strom erzeugt.

Jetzt wird parallel zum Laufbandlauf ein Experte von der HSG-IMIT den Demonstrator und die Energy Harvesting Applikation erklären und kurz und prägnant auf einer Leinwand zeigen, wie eine Weiterentwicklung des Energy Harvesting Themenbereichs positiv auch die zukünftige Sensorik beeinflussen kann.

Aufgrund der Energy Harvesting Applikation im Laufschuh wird jetzt ein energieautarkes Körpertemperatursignal (Fußtemperatur) erzeugt. Mit dem inszenierten Erscheinen des Körpertemperatursignals tritt ab jetzt ein zweiter, untrainierter Läufer auf einem zweiten Laufband in Aktion. Ab jetzt wird das Tempo sofort für beide gleich sehr deutlich gesteigert.

Nach einer sehr schnellen Intervall-Einheit (2 min), erfolgt für beide eine Regenerationseinheit von 20 sec, um dann nochmals ein hohes Tempo draufzupacken (aerobe und anaerobe Energiebereitstellungsmechanismen).

Neben kurzen, klassischen Körperfunktionsmessungen wird zusätzlich als didaktisches Anschauungsmedium je eine Wärmebildkamera die jeweilige unterschiedliche Körpertemperaturentwicklung der beiden Läufer aufzeigen.

Schnell wird im direkten Vergleich der beiden Läufer dabei deutlich, wie lernfähig, flexibel, intelligent und mit welchem enormen Potential das menschliche Energiemanagement ausgestattet ist; gerade in der ständigen, flexiblen, intelligenten Bereitstellung von Energie, aufgrund des ständig wechselnden abrupten Energiebedarfs. Diese dabei wirkenden, intelligenten Mechanismen werden fachlich untermauert und auch didaktisch anschaulich unterstützt, indem

  1. die beiden Läufer auf dem Laufband mit Wärmebildkameras und anderen Parametern erfasst werden
  2. eine abgestimmte parallel zum Laufband erklärende Moderation erfolgt
  3. das Einblenden abgestimmter, kurzer und prägnanter Bilder auf der Leinwand als weiteres anschauliches erklärendes Mittel (z.B.: die ausgewählte visualisierte Kurzdarstellung des intelligenten biologischen Energiemanagements (einige Kombinationsmechanismen der aeroben und anaeroben Energeibereitstellung der in Echtzeit von den Läufern gezeigten Laufintervallen.

Danach gilt es zum Abschluss an einem prägnanten Beispiel aufzuzeigen, welche ausgewählten Aspekte des menschlichen Energiemangements, Impulse, Inspiration und Lösungsansätze es für technische Systeme geben kann.

 

Konkretes Transferbeispiel

 

Da die hohe Flexibilität, Lernfähigkeit des menschlichen Energiemanagmentsystems erst aufgrund der überragenden Leistungsfähigkeit der vielfältigen energieeffizienten Rezeptorfähigkeiten (Datenerfassung, -weiterleitung, -aufbereitung) möglich ist, soll an dieser Stelle hier die Brücke zu immer wichtiger werdenden zukünftigen intelligenten Sensortechnologien konkret hergestellt werden.

Gerade die zukünftige Sensorentwicklung - Thema sensorische Materialien mit ihren enormen zukünftigen Einflüssen auf intelligente Technologien und Produkte der verschiedensten Branchen- können Impulse, Lösungsansätze aus den mannigfaltigen und energieeffizienten Tätigkeiten der Rezeptoren ableiten.

Damit ist ein enormer Hebel gegeben, da die zukünftige energieeffiziente Sensorentwicklung einen immer größer werdenden Einfluss auf Technologien und Produkte verschiedenster Branchen haben wird.

Zusätzlich ist es möglich, auch das Energiemanagement der zukünftigen Energy Harvesting Applikationen (auch aufgrund der angedeuteten Impulse der biologischen Vorgänge auf dem Laufband) parallel dazu zu verbessern.

Dadurch ist nochmals ein zusätzlicher energieeffizienter Hebel gegeben, ausgelöst aufgrund der ständigen Weiterentwicklung von leistungsfähigen Energy Harvesting Applikationen, sowie der parallel dazu sich ständig verbessernden Sensortechnologien.

Dieses ständig positive synergetische Wechselspiel fördert natürlich auch die Energieeffizienz und Leistungsfähigkeit vieler technischer Systeme und Produkte der verschiedensten Branchen.

Gerade dieser Gesichtspunkt wird zum Abschluß didaktisch anschaulich moderiert, mit Leinwandbildern unterstützt und mit dazu passenden Laufintervallen der beiden Läufer untermauert.

Nach dieser Laufbanddemonstration könnte dann der Start zum 1. Energieeffizienzmarathon Nürnberg-Berlin erfolgen und in den ersten Kilometern von prominenten und ausgewählten Teilnehmern begleitet werden.

Jürgen Mennel wird dann täglich rund 100 km laufen, um so die angesprochene Leistungsfähigkeit seines Enegiemanagementsystems über 5 Tage hin nonstop zu beweisen.

Bevor die Messe Sensor und Test endet wird noch von Leipzig aus eine kurze Zwischenmeldung per Videokonferenz erfolgen.

In Berlin wird Jürgen Mennel 3-4 geeignete Stationen anlaufen, um dann an einem prägnanten Zielort mit Bezug zum Thema Energieeffizienz einzulaufen. Dabei wird er von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und des Nachwuchses begleitet.

Im Ziel wird dann nach der Energieleistung Nürnberg-Berlin direkt anschließend die Laufbanddemonstration aufgezeigt. Die Laufbanddemonstration im Ziel ist leicht verändert und schon wieder etwas weiterentwickelt, da Experten während des Laufes zusätzlich neue Ideen und Ansätze zum Laufband generieren, welche dann direkt sozusagen ins Medium Laufband eingesperrt werden (im Ziel Berlin).

Dadurch wird auch gewährleistet, dass die Laufbanddemonstration und auch nach dem Nürnberg-Berlin-Lauf weiterentwickelt wird.

Im Zieleinlauf in Berlin wird natürlich auch eine Pressekonferenz mit ausgewählten Sprechern erfolgen.